Palmitoylethanolamid, ein wirksames körpereigenes Analgetikum (Schmerzmittel) und Antiphlogistikum (Entzündungshemmer)

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Mit Herzlichem Dank an Frau Rita Levi Montalcini

Für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Interesse an einem unscheinbaren Fettsäureamid, dessen Potential sie erkannt hat. Sie sorgte dafür, dass Palmitoylethanolamid bei Ärzten und Wissenschaftlern wieder die nötige Aufmerksamkeit erfuhr.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen, dass wir auch wie sie alt werden und gesund bleiben.

 

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Was ist Palmitoylethanolamid?

Palmitoylethanolamid ist ein Fett, das von Natur aus in allen Zellen des menschlichen Körpers, in den Zellen von vielen Wirbeltieren und wirbellosen Tieren, aber auch in Pflanzenzellen hergestellt wird, wenn die Zelle es benötigt. Es ist ein körpereigenes Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Es schützt und repariert die Zellen bei Beschädigung durch äußerliche Einflüsse, wenn im Körper selbst Gewebe zerstört wurden oder wenn gewisse körpereigene Funktionen aus der Hand laufen.

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Wie wurde Palmitoylethanolamid entdeckt?

Die schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften von Palmitoylethanolamid waren schon seit Jahrzehnten bekannt. Bestimmte Zusammenhänge wurden aber nicht weiter erforscht und so gerieten die Ergebnisse von Studien wieder in Vergessenheit.

Die Arbeit der italienischen Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini begann das zu verändern. In den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts zeigte sie, dass Palmitoylethanolamid überaktive Entzündungszellen (Mastzellen) bei vielen Krankheiten zur Ruhe bringen kann.

Mastzellen sind Zellen, die unter anderem in der Schleimhaut der Atemwege, der Nase und des Darms, aber auch in der Haut und anderen Geweben auftreten. Diese Zellen produzieren, unter anderem Histamin. Mastzellen werden zum Beispiel bei Verletzung oder Berührung mit einem Allergen aktiviert und bewirken eine entzündliche Reaktion. Palmitoylethanolamid konnte also die überaktiven Mastzellen bei vielen Krankheiten zur Ruhe zu bringen.

Rita Levi-Montalcini

Rita Levi-Montalcini

Levi-Montalcini wecke das Interesse der wissenschaftlichen Welt an diesem Molekül. Dies führte zu einer Reihe von klinischen Studien, die den Wert und die Sicherheit von Palmitoylethanolamid deutlich machten. Es zeigten sich überraschende Resultate in einer Vielzahl von Erkrankungen, die mit Schmerzen zu tun hatten und welche Rolle Palmitoylethanolamid in der Regulierung überaktiver Entzündungszellen und Nervenzellen bei Schmerzen spielte.

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Was tut Palmitoylethanolamid im Körper und wo kann es eingesetzt werden?

Zu den Hauptfunktionen gehören Zellschutz, Entzündungshemmung und Schmerzstillung. Zellen werden geschädigt durch Sauerstoffmangel, Verletzung und entzündliche Prozesse. PEA ist ein reparierendes Molekül, das diese Schäden repariert.

Es gibt Studien, die seine Wirksamkeit bei Grippe und Erkältung bis hin zu chronischen Entzündungen zeigen. Siehe auch Krankheitsbilder…

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Wie wirkt Palmitoylethanolamid und warum?

Es gibt Zellen im Gewebe, die chronische Schmerzen aufrechterhalten. Es ist sehr wichtig, diese aktivierten inflammatorischen Zellen in ihrer übermäßigen Aktivität zu bremsen. Und genau das macht PEA. Es bringt diese Zellen wieder zur Ruhe, wodurch sich chronische Schmerzsysteme im Körper beruhigen. Neben diesem beruhigenden Einfluss wurden noch weitere Wirkungsmechanismen identifiziert. Es schützt und regeneriert die Nervenzellen. PEA normalisiert aus dem Gleichgewicht gebrachte biologische Prozesse wie z. B. chronische Entzündungen oder durch Traumata oder Sauerstoffmangel bedingte Schädigungen. Dies geschieht unter anderem über die Einwirkung auf einen bestimmten Kernrezeptor.

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Bei welchen Krankheitsbildern wird Palmitoylethanolamid angewendet?

PEA setzt einen universellen biologischen Mechanismus in Gang, deshalb ist es bei sehr vielen Krankheitsbildern einsetzbar. Es gibt experimentelle Beweise und Beweise aus klinischen Studien, dass PEA bei vielen Beschwerden sinnvoll eingesetzt werden kann.

Chronische Schmerzen

  • Arthrose und Arthritis
  • Migräne
  • Menstruation (Schmerzen)
  • und mehr…

Neuropathische Schmerzen

  • Bandscheibenschaden
  • Karpaltunnelsyndrom, Nervenkompressionssyndrom
  • Gürtelrose
  • Diabetes Typ 1 und 2
  • Chemotherapie
  • Bestrahlung bei Krebs
  • und mehr…

Chronische Entzündungen

  • Arteriosklerose
  • Keuchhusten
  • Blasenschmerz
  • und mehr…

Akute Entzündungen

  • Grippe
  • Erkältung
  • akute Traumata
  • und mehr…

Da PEA diesen universellen biologischen Mechanismus in Gang setzt, hat es auch bei Haustieren, die an chronischen Schmerzzuständen oder Entzündungen leiden, therapeutischen Wert.

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Behandlung von Krankheiten und Dosierungen

PEA ist unbedenklich und ohne Nebenwirkungen, selbst bei Kleinkindern über 4 Jahre. Bei Kindern wurde eine Dosierung von etwa 20 mg/kg Körpergewicht vorgenommen. PEA ist wirksam und sollte viel öfter als Therapiemöglichkeit erwogen werden. Es kann Zellen und Gewebe vor Schäden schützen.

Machen Sie eine Schmerzskala, von keine Schmerzen=0 bis 10=unerträglich große Schmerzen, und lassen Sie den Patienten (oder Sie selbst) bestimmen, wo er sich befindet. Die Veränderungen zu Beginn können subtil sein, besonders wenn der Zustand schon sehr lange besteht.

NNT (numbers needed to treat) sagt aus, wie viele Personen behandelt werden müssen, damit jemand eine positive Wirkung erfährt. Bei PEA ist das 1,5 bei chronischen Schmerzen. Amitriptylin (Schmerzmittel) hat eine NNT von nur 4,6 bei viel mehr Nebenwirkungen.

Der Herzmuskel beispielsweise. Dieses Gewebe war eines der ersten, an dem die schützende Wirkung von PEA auffiel.

Schmerzen bei Bandscheibenvorfall, 600mg/Tag PEA. Nach einigen Wochen ist eine deutliche Abnahme der Schmerzen zu beobachten. Es gibt viele klinische Erfahrungen mit PEA bei schwierig zu therapierenden neuropathischen Schmerzen.

Bei neuropathischen Beschwerden kann PEA auch zusammen mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Acetyl-L-Carnithin verabreicht werden. Die Kombination mit Vitamin D3 kann bei chronischen Schmerzbeschwerden ebenfalls sehr sinnvoll sein.

Bei Diabetes sind die Zellen einem konstanten „Angriff der Zuckermoleküle“ ausgesetzt. Diese schädigen verschiedenste Gewebe. Nierenzellen werden infolge oxidativer oder inflammatorischer Prozesse geschädigt. PEA schützt und regeneriert Gewebe- und Organschäden, die sich bei Diabetikern auf lange Sicht entwickeln. Die Beschwerden offenbaren sich meist als Gefühlsminderung in den Gliedmaßen, Schmerzen, motorische Probleme und Ausfallerscheinungen.

PEA (1200 mg/Tag) verbessert gestörte Nervenleitungen und lindert den Schmerz, es kann als Prävention und Therapie von Diabeteskomplikationen eingesetzt werden. Grauer Star, Nierenschäden, Schäden an inneren Organen, Nervenschäden, schützende Wirkung auf die (Blut)Gefäßwände, PEA hemmt via dem Kernrezeptor (PPAR) den Entzündungsmechanismus und trägt zur Heilung bei.

Da PEA und R-Alpha-Liponsäure bei oxidativem Stress durch Diabetes synergistisch wirken, kann auch R-Alpha-Liponsäure verabreicht werden.(mindestens 3x täglich 100 mg). Die Kombination wirkt schmerzstillend und zellschützend.

Das Gehirn hat einen hohen Energiebedarf. Es werden viele freie Radikale gebildet. PEA passiert leicht die Blut-Hirn-Schranke und schützt das Nervengewebe vor oxidativem Stress, bei Sauerstoffmangel und Neuroinflammation.

Bei Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und Multipler Sklerose, allen neurodegenerativen Erkrankungen wurde ein günstiger Einfluss festgestellt. PEA hemmt die entzündungs- und altersbedingte Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten.

Bei Blasenentzündung kann PEA sowohl die schmerzbezogenen Aspekte verbessern, als auch die Entzündung hemmen.

Grippe. Das Gripperisiko wird mit PEA um 30-60% reduziert. In Grippeperioden können 2 x 400mg/Tag als vorbeugende Dosierung eingenommen werden. Bei bereits bestehender Grippeerkrankung mindert PEA die Symptomschwere und das Krankheitsgefühl und verkürzt die Krankheitsdauer bedeutend. 3 x 400mg/Tag, bei Bedarf mehr (siehe Dosierungen…)

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Metabolismus (Verstoffwechslung)

Der Aufbau von Palmitoylethanolamid: Die Zelle kann PEA aus fettähnlichen Komponenten bei Bedarf aus der Zellmembran aufbauen.

Wenn eine Zelle oder das Gewebe geschädigt wird oder geschädigt zu werden droht, dann wird PEA gebraucht. Das geschieht bei Entzündungen, Grippe oder Keuchhusten bis hin zu Infarkten und Nervenschädigungen, die zu chronischen Schmerzen führen.

In chronischen Situationen wird das in der Zelle gebildete Palmitoylethanolamid aber durch Enzyme zu schnell wieder abgebaut. In Krebszellen beispielsweise ist der Zellmetabolismus so aktiv, dass das entzündungshemmende und schmerzstillende PEA in zu geringer Konzentration vorhanden ist.

Gleiches gilt auch für andere chronische Erkrankungen. Die Zelle versucht zusätzliches PEA zu erzeugen, aber das reicht nicht mehr aus. Bei zu geringer Produktion und/oder zu starkem Abbau sollte zusätzlich PEA eingenommen werden.

Der Abbau ist ebenso einfach: jede Zelle, die PEA bilden kann, verfügt auch über ein Enzym, das PEA wieder in seine Bausteine zerlegt, die dann erneut in die Membran aufgenommen werden. Ein schönes Beispiel für das Recycling im Körper.

PEA ist unbedenklich und ohne Nebenwirkungen, selbst bei Kleinkindern über 4 Jahre. Bei Kindern wurde eine Dosierung von etwa 20 mg/kg Körpergewicht vorgenommen. PEA ist wirksam und sollte viel öfter als Therapiemöglichkeit oder als Prävention erwogen werden. Es kann diese Zellen und Gewebe vor Schäden schützen.

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Sicherheit

Wie sicher ist Palmitoylethanolamid?

Im Zusammenhang mit Palmitoylethanolamid wurden keine negativen Nebenwirkungen festgestellt, PEA ist unbedenklich und ohne Nebenwirkungen, selbst bei Kleinkindern über 4 Jahre. Bei Kindern wurde eine Dosierung von etwa 20 mg/kg Körpergewicht vorgenommen. PEA ist wirksam und sollte viel öfter als Therapiemöglichkeit oder als Prävention erwogen werden. Es kann Zellen und Gewebe vor Schäden schützen.

Besonders bei älteren Menschen und Kindern, PEA ist ein natürliches Fett, das wenn es Überdosiert wird einfach wie normale Fette verdaut wird. Dosierungen bis zu 100 mg/kg Körpergewicht pro Tag waren ohne Nebenwirkungen. Es gibt keine bekannten unerwünschten Wechselwirkungen mit Medikamenten. Zu achten ist aber auf die Synergie (verstärkende Wirkung) mit anderen Stoffen.

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Synergie (verstärkende Wirkung) mit anderen Stoffen:

Palmitoylethanolamid erhöht die Wirksamkeit von Schmerzmitteln, daher kann deren Dosierung mit der Zeit gesenkt oder sogar ganz ersetzt werden.

PEA schützt vor den toxischen Wirkungen vieler Medikamente, die in einer Chemotherapie verabreicht werden. So kann bereits vor der Chemotherapie mit Palmitoylethanolamid (1200 mg/Tag) begonnen werden bis einige Monate nach dem Ende der Therapie.

Das hat einen zweifachen therapeutischen Nutzen. Eine bessere Wirkung der Chemotherapie, PEA hat eine eigene Anti-Tumor-Wirkung und einen besseren Schutz der Körperzellen vor den Nebenwirkungen der Chemotherapie.

Bei Diabetes wirkt die Kombination von PEA und R-Alpha-Liponsäure (mindestens 3x täglich 100 mg). schmerzstillend und zellschützend, sie verstärken einander bei oxidativem Stress.

Bei neuropathischen Beschwerden kann PEA zusammen mit Acetyl-L-Carnithin verabreicht werden.

Bei chronischen Schmerzbeschwerden ist die Kombination von PEA und Vitamin D3 sehr sinnvoll.

Machen Sie eine Schmerzskala, von keine Schmerzen=0 bis 10=unerträglich große Schmerzen, und lassen Sie den Patienten (oder sich selbst) bestimmen, wo er sich befindet. Die Veränderungen zu Beginn können subtil sein, besonders wenn der Zustand schon sehr lange besteht.

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Qualität: Worauf Sie beim Kauf von Palmitoylethanolamid achten sollten:

Palmitoylethanolamid oder auch PEA war in der Vergangenheit auch als Verbindung mit anderen Stoffen auf dem Markt erhältlich. Diese Stoffe hatten zum Teil unerwünschte Nebenerscheinungen, vor allem bei höheren Dosierungen. Bei reinem PEA ist das nicht der Fall, der Körper erkennt den körpereigenen natürlichen Stoff als Fett und verwendet ihn dementsprechend. PEA Pure wird von einigen Herstellern auf dem Markt angeboten und die Resultate in den Studien sind auf den Grundstoff von PEA Pure zurückzuführen. Bei Fragen hierzu schreiben Sie uns eine Email, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Dosierung und Anwendung

Die allgemein empfohlene Tagesdosis für Palmitoylethanolamid sind 3 Kapseln a 400mg pro Tag,

z.B. 2 Kapseln am Morgen und 1 Kapsel 400mg am Abend. Eine Kapsel am Morgen machen Sie auf, streuen das Pulver auf die Zunge und behalten es so lange wie möglich im Mund, das führt möglicherweise zu einer schnelleren Aufnahme in den Blutkreislauf.

Nach zwei Monaten konsequenter Anwendung kann die Wirkung von Palmitoylethanolamid mit Sicherheit beurteilt werden. Bei Bedarf kann die Dosis verdoppelt werden.

Als Erhaltungsdosis für Personen ohne ernsthafte gesundheitliche Beschwerden sind ca. 400mg pro Tag ausreichend.

In Grippeperioden können 2 x 400mg pro Tag als vorbeugende Dosierung eingenommen werden.

PEA ist unbedenklich und ohne Nebenwirkungen, selbst bei Kleinkindern über 4 Jahre. Bei Kindern wurde eine Dosierung von etwa 20 mg/kg Körpergewicht vorgenommen. PEA ist wirksam und sollte viel öfter als Therapiemöglichkeit erwogen werden. Es kann diese Zellen und Gewebe vor Schäden schützen.

Anwendung: Machen Sie eine Schmerzskala, von keine Schmerzen=0 bis 10=unerträglich große Schmerzen, und lassen Sie den Patienten (oder sich selbst) bestimmen, wo er sich befindet. Die Veränderungen zu Beginn können subtil sein, besonders wenn der Zustand schon sehr lange besteht.

Bei chronischen Zuständen, dauert es manchmal länger, bis der natürliche Stoff PEA Zeit hatte in die Schmerzsysteme, oder überaktivierten Prozesse einzugreifen. Besonders zu Beginn kann es ein Erfolg sein, wenn Schmerzen von einem persönlichen Schmerzempfinden von 9 auf 6 oder 5 fallen. Das ist immer noch nicht schmerzfrei, wird aber als große Erleichterung empfunden.

Nebenwirkung von PEA: Bemerkung eines Patienten: „Man fühlt sich wohler in seiner Haut.“

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Prävention

Pea kann auch als Vorsorge genommen werden. Die gesundheitlichen Vorteile sind auf der Website beschrieben.

PEA ist unbedenklich und ohne Nebenwirkungen, selbst bei Kleinkindern über 4 Jahre. Bei Kindern wurde eine Dosierung von etwa 20 mg/kg Körpergewicht vorgenommen. PEA ist wirksam und sollte viel öfter als Therapiemöglichkeit und zur Prävention erwogen werden. Es kann diese Zellen und Gewebe vor Schäden schützen.